Archiv der Kategorie: Lektürenotiz

Arbeit und Struktur (W. Herrndorf)

Vor ein paar Jahren „In Plüschgewittern“, sofort Herrndorf-infiziert. Erzählerisch kein Meisterwerk aber die Stimmen und Bilder so vertraut, fast gespenstisch. Als sei ein Teil von mir in Buchform erschienen, zum Durchblättern und  Hinstellen. Dann „Bilder deiner großen Liebe“, „Tschick“, diesen … Weiterlesen

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Glücksschweine (Markus Liske)

Weißt du noch, damals? Als in Kambodscha Bürgerkrieg herrschte. Als die Angst vor Aids noch frisch war. Als Kurt Cobain noch lebte. Als „Creep“ von Radiohead in den Charts lief. Als das Berliner E-Werk die Punks von gestern in Technobeats … Weiterlesen

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Schwämme (Kathrin Bach)

Eindrücke kommen als Bilder. Der lyrische Leib kann seine Gliedmaßen dehnen. Ein Horchen ist dann sichtbar wie ein Faden bis zu der Stelle, an der das Haus knarrt. Und immer die Zunge! Diese Zunge, die alles ableckt und die Haut, … Weiterlesen

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Karte und Gebiet (Michel Houellebecq)

Der Autor schreibt sich selbst in den Roman. Dort steht er – liegt, hockt, windet sich – und hält die Zeilen zusammen. Zweidrittel des Buches vermag er dem Sog der Handlung standzuhalten, doch dann zerreißt es ihn. In tausend Teile zerborsten liegt … Weiterlesen

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